Engadin Bike Giro 2020

 

Daniel hat sich bereits früh für den Engadin Bike Giro angemeldet. Aufgrund der aktuellen Lage (Covid-19) war lange unklar ob der Event im Engadin stattfinden kann. Der zuletzt positive Verlauf in der Schweiz und in den Nachbarländern liess eine Durchführung zu. Es wurden 600 Teilnehmer zugelassen. Da dies das erste Rennen seit längerer Zeit war, ist auch das Teilnehmerfeld mit sehr bekannten Namen gespickt. Unter anderem: Thomas Litscher, Lukas Flückiger, Alban Lakata, Alessandra Keller, Linda Indergand, Elisabet Brandau, Ariane Lüthi und Adelheid Morath um einige speziell zu erwähnen.

Am Freitag war das Wetter top, ziemlich heiss und die erste Etappe stand auf dem Programm. 36,1 Km mit 1'336 Hm nicht wie im Vorjahr im Einzelstart, sondern im Massenstart. Dazu gibt es noch zu erwähnen, dass aufgrund des Virus ein Mundschutz bis zum Startschuss getragen werden musste. Das Tempo dieser ersten Etappe war sehr hoch, Cross-Country Style. Daniel wusste, dass sein Puls viel zu hoch war. Er fühlte sich jedoch nicht schlecht und er konnte die Strecke in knapp 2h 10min durchdrücken. Das hiess Rang 68 von 95 Gestarteten in seiner Kategorie. Mit der erreichten Zeit ist er sehr zufrieden. Die Rangierung passt auch, da wie bereits erwähnt das Niveau sehr hoch war.

Am Samstag hat es pünktlich zum Start ja sogar noch eine halbe Stunde früher ordentlich zu regnen begonnen. Es war also kalt und nass. Auf dem Programm stand heute die Königsetappe mit 71 Km und 2'545 Hm. Es war eine riesen Schlammschlacht. Teilweise war das Bike so voll von Schlamm, dass die Kette absprang und man den Antrieb putzen musste. Auch zwischen Hinterbau und Hinterrad hat sich der Schlamm so gefüllt, dass das Hinterrad blockierte. Darum waren einige Stopps nötig, um das Bike zu reinigen und vom Schlamm zu befreien. Daniel biss durch und finishte die Etappe nach gut 5 ½ Stunden. Dies bedeutete Rang 64 von noch 93 Gestarteten in seiner Kategorie.

Sonntag war dann gottseidank wieder Kaiserwetter. Heute standen 64 Km und 2'318 Hm auf dem Menu! Highlight war sicherlich der Anstieg von Bever auf den Suvretta Pass mit 15 Km und 1'000 Hm am Stück. Teilweise auf extrem steilen und losen Wanderwegen, sodass nicht alles gefahren werden konnte. Krönender Abschluss war zuerst der grossartige Flowtrail den PizNair runter sowie ganz am Schluss der Trail zurück nach Silvaplana. Weil kein Flowtrail, sondern ein Wanderweg, welcher doch einige technische Passagen aufwies. Sowas ist eigentlich viel interessanter zu fahren als die ganzen Flowtrails. Daniel hat dies jedenfalls sehr viel Spass gemacht, vielleicht auch weil er sein Ziel nach 3 harten Tagen vor Augen hatte. Oder aber auch, dass er auf dem Abschnitt doch noch einige Mitstreiter überholen und stehen lassen konnte. Nach 4 ¾ Stunden durfte Daniel finishen. Das hiess Rang 67 von 90 Gestarteten. So ein Mehrtagesrennen ist schon ziemlich hart, man sieht es auch daran, dass immer weniger Leute starten.

Schlussendlich hat Daniel die 160 Kilometer und 6'000 Höhenmeter nach 12 Stunden 26 Minuten und 35 Sekunden auf Rang 60 von 83 Rangierten abgeschlossen. 13 Personen haben es nicht ins Ziel geschafft. Die Gründe hierfür kenne ich leider nicht. Daniel ist mit dem Finishen vom Engadin Bike Giro sehr zufrieden und die Rangierung ist OK.


Hier gibt's noch einige Bilder: